Das Wichtigste in Kürze
- Du brauchst nur deinen Standort und ein paar grobe Angaben zu deinem Haus – der Rest hat sinnvolle Voreinstellungen.
- Der Rechner lädt echte Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes für deinen Standort und simuliert damit ein ganzes Jahr, Stunde für Stunde.
- Zwei bis drei Wärmepumpen zum Vergleich auswählen und simulieren – oder gleich den ganzen Katalog nach der besten Pumpe durchsuchen lassen.
- Das Ergebnis ist eine überschlägige Näherung, keine verbindliche Heizlastberechnung. Für die konkrete Umsetzung beraten wir gerne persönlich.
1. Schritt für Schritt durchs Formular
Projekt
Standort (PLZ oder Ort) eingeben – daraus zieht sich der Rechner automatisch die nächstgelegene Wetterstation. Das Wetterjahr kann frei bleiben, dann wird das letzte vollständige Jahr verwendet.
Gebäude & Heizlast
Kennst du deine Norm-Heizlast (z. B. aus einer Heizlastberechnung), trage sie direkt ein. Falls nicht: einfach Wohnfläche und Baualtersklasse angeben, der Rechner schätzt daraus eine grobe Heizlast. Dazu Warmwasserbedarf, Innentemperatur und Heizgrenztemperatur – für die meisten Häuser passen hier die Vorschläge.
Speicher
Warmwasser- und Pufferspeicher in Litern sowie deren Dämmklasse. 0 Liter bedeutet „kein Speicher berücksichtigen". Was diese Werte für die Effizienz bedeuten, erklärt die Detailseite zur Speicherauslegung.
Heizkurve
Vorlauftemperatur bei Kälte und an der Heizgrenze – bestimmt maßgeblich den späteren COP. Bei zwei Heizkreisen (Fußbodenheizung + Heizkörper) hier die Werte des Heizkörper-Kreises eintragen, nicht den Mittelwert. Zusätzlich lässt sich ein Limit für den elektrischen Heizstab festlegen, der an sehr kalten Tagen einspringt.
Sole/Wasser
Nur relevant, wenn eine Erdwärmepumpe verglichen wird: Art der Erschließung (Erdsonde, Flächen- oder Grabenkollektor).
Stromtarif
Durchschnittlicher Strompreis, optional ein dynamischer (stündlicher) Tarif auf Basis echter Börsenpreise.
Erweiterte Optionen
Hier lassen sich PV-Anlage, Batteriespeicher und die komplette Wirtschaftlichkeitsrechnung (Investition, Förderung, Kapitalwert, Amortisation) dazuschalten – für alle, die es genauer wissen wollen.
Wärmepumpen auswählen
Im Dropdown Pumpen hinzufügen; die Filter oben blenden nicht passende Modelle direkt aus. Mindestens zwei Pumpen wählen, dann auf „Simulieren".
2. Das Ergebnis lesen
Pro Pumpe siehst du:
- Kurzbewertungs-Kacheln: Ampel-artige Einschätzung auf einen Blick (z. B. Taktgefahr, Deckungsgrad).
- JAZ-Werte: Jahresarbeitszahl auf drei Ebenen (Verdichter / Wärmepumpe / Gesamtsystem inkl. Heizstab) – was das genau bedeutet.
- Monatschart: wie sich Wärmepumpe und Zusatzheizung übers Jahr verteilen.
- Härtetest: ob die Pumpe an deinem kältesten Tag noch mithält.
- Wirtschaftlichkeit (falls aktiviert): Investition, Förderung, Amortisation.
3. Beste Wärmepumpe im Katalog
Der Button unterhalb der Ergebnisse prüft alle im Katalog hinterlegten Pumpen mit deinen Eingaben – nicht nur die oben verglichenen. Du bekommst zwei Gewinner: die wirtschaftlich günstigste und die ökologisch sparsamste (inkl. grober CO2-Einsparung gegenüber Öl/Gas). Über „Details anzeigen" lässt sich jede der beiden bis ins Detail aufklappen. Das kann etwas dauern – wer nicht warten will, lässt sich das Ergebnis per E-Mail zuschicken.
4. Ergebnis sichern
Per E-Mail zuschicken lassen oder direkt eine kostenlose Beratung anfragen – beides unverbindlich.
5. Was der Rechner nicht kann
Er ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und keinen hydraulischen Abgleich nach DIN 18380. Für eine belastbare, förderfähige Planung braucht es am Ende immer den Blick vor Ort.
Noch Fragen zur Bedienung oder zu deinem Ergebnis?
Wir gehen dein Ergebnis gerne persönlich mit dir durch und klären, was für dein Haus konkret der nächste Schritt ist.
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